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Aus Kalifornien um die Welt

Der Eigner der frisch abgelieferten Y7 kommt aus Kalifornien. Er legt mit seiner Familie zu sehr langen Törns ab und gab der Werft als weltbekannter Designer wertvollen Input. Im Interview verrät er, warum er sich für YYachts entschied und wie wichtig für ihn nachhaltiger Luxus ist.

Wie sind Sie eigentlich auf YYachts aufmerksam geworden?

Gute Frage, ich glaube, das war durch die Veröffentlichung in einem Blog. Ich begann nach Yachten zu recherchieren, nachdem ich einmal beim Pendeln zur Arbeit darüber sinniert hatte wie es wohl wäre, wenn ich mit meiner Familie um die Welt segeln würde. Es war ein flüchtiger Gedanke, der mich irgendwie doppelt schockierte. Zum einen, dass ich in meiner Position als einer der führenden Designer eines weltbekannten Unternehmens darüber nachdachte, einfach auszusteigen, und dann schockierte mich, dass ich über meine Gedanken schockiert war. Warum war man so festgefahren in seinen Abläufen?

Und? Wie löste sich dieses Dilemma auf?

Ich verfolgte den Gedanken natürlich, denn letztlich haben wir nur dieses eine Leben. Ich recherchierte auf youtube wie Familien mit Kindern um die Welt segeln. Wer kann welche Aufgaben übernehmen, wie funktioniert das Homeschooling? Solche Dinge eben.

Irgendwann stieß ich dann auch auf YYachts. Die Bilder gefielen mir und auch die Linien der Yacht. Als Designer bin ich da recht anspruchsvoll. 

Aus Ihrer Design-Perspektive – welche Features gefallen Ihnen an der Y7 besonders?

Generell gefallen mir die klaren Linien, da hat Bill Tripp einen guten Job abgeliefert. Die Y7 ist eine Mischung aus Moderne und Tradition; auch das gefällt mir bei einer Segelyacht.

Inwieweit haben Sie sich selbst in die Gestaltung eingebracht?

Mit dem Profil des Bugs und mit dem Bugspriet war ich nicht ganz zufrieden, beides habe ich leicht modifizieren lassen wie auch einige Luftschlitze. Das Interior haben meine Frau ich dann nach unseren eigenen Vorstellungen gestaltet wobei wir auf ein Layout von YYachts zurückgegriffen haben.

Welches ist denn Ihr Lieblingsspot auf der Y7?

Der Salon ist schon sehr groß und gleichzeitig gemütlich – ein idealer Raum für unsere vierköpfige Familie. Wir haben dort ein Sofa mit extragroßer Liegefläche installieren lassen und auch einen schönen Arbeitsplatz, insbesondere für das Homeschooling aber auch für mich, wenn ich ihn benötige. Oben, an Deck, mag ich das Cockpit sehr gern.

Kam für Sie irgendwann im Entscheidungsprozess auch eine Motoryacht infrage?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin schon als Kind gesegelt, wenngleich ich auch eine 20-jährige Pause gemacht habe; meine Frau war früher eine erfolgreiche Regattaseglerin. Es war klar, dass wir eine Segelyacht kaufen. Als Test haben wir allerdings erst einmal eine gebrauchte 58-Fuß-Yacht gekauft und sind damit viele Wochen in Griechenland unterwegs gewesen. Wir mussten sicher sein, dass wir als Familie auf diesem doch begrenzten Raum funktionieren und jedem dies auch gefällt. Danach fiel die Entscheidung für die Y7, da diese eigentlich noch einfacher zu bedienen ist als die 58 Fuß, mit der wir in Griechenland waren.

Wie wichtig ist das Nachhaltigkeitsthema im Yachting für Sie?

Sehr wichtig. Mir gefällt der Ansatz von YYachts, die Modelle so grün wie möglich zu bauen. Wir haben noch zusätzliche Solarzellen auf das Bimini legen lassen. Und vielleicht ersetzen wir sogar die Diesel später einmal durch Elektromotoren. In meiner Garage an Land stehen beispielsweise nur Elektroautos.

Wohin legen Sie mit Ihrer Y7 als erstes ab? Und wie sehen die weiteren Reisepläne aus?

Wir werden wohl von Juli bis Oktober unterwegs sein. Geplant ist ein Törn über Westschweden bis nach Norwegen. Letztlich müssen wir aber abwarten wie sich die Einreisebestimmungen entwickeln. Das Mittelmeer ist natürlich auch ein schönes Revier. Und irgendwann möchten wir in Neuseeland ankommen.

Als Familie an Bord – wie sind da die Aufgaben verteilt?

Meine Frau und ich sind quasi Co-Skipper. Bei einem Testsegeln mit einer Y7 in der Türkei hatten die Kinder aber auch große Freude am Segelalltag.

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